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Der Herbst fordert unseren Organismus: kürzere Tage, kühlere Temperaturen, mehr Infektdruck. Im Gespräch zwischen dem Radaktionsteam von gesund in Braunschweig und Prof. Dr. Michaela Döll werden wissenschaftlich fundierte, aber alltagsnahe Strategien vorgestellt, die helfen, die Abwehrkräfte zu stärken und das Wohlbefinden zu stabilisieren. Die Expertin verbindet Erkenntnisse aus der Lebensmittelchemie mit naturheilkundlichen Ansätzen und betont, wie wichtig eine Kombination aus Lebensstilmaßnahmen und gezielter Nährstoffversorgung ist. Im Zentrum steht dabei die Frage: Wie lassen sich wissenschaftliche Erkenntnisse in tägliche Routinen übersetzen, die tatsächlich gesundheitliche Erfolge durch tägliche Routinen bringen?


Kernaussagen des Interviews

  • Lebensstil zuerst: Ausgewogene Ernährung, ausreichender Schlaf und regelmäßige Bewegung sind die Basis jeder Prävention.
  • Immununterstützung gezielt: Mikronährstoffe wie Vitamin C, Zink und polyphenolreiche Pflanzenextrakte können das Immunsystem unterstützen.
  • Oxidativer Stress und Entzündungen: Freie Radikale und stille Entzündungen sind zentrale Treiber chronischer Erkrankungen; Antioxidantien und eine entzündungsarme Lebensweise sind entscheidend.
  • Darm und Schlaf: Der Darm als Immunzentrum und guter Schlaf als Regenerationsmotor sind Schlüssel für langfristige Gesundheit.
  • Praktische Umsetzbarkeit: Kleine, tägliche Gewohnheiten — von Wechselduschen bis zur abendlichen Display-Pause — haben große Wirkung.


Warum flüssige Aufnahme von Mikronährstoffen relevant ist

Prof. Döll betont die Rolle von Mikronährstoffen für die Immunfunktion. Für Leserinnen und Leser von ESSENZA‑NATURAL ist ein zusätzlicher Aspekt wichtig: die Form der Aufnahme. Flüssige Darreichungsformen bieten oft eine hohe Bioverfügbarkeit durch flüssige Aufnahme, weil sie die Resorption im Magen‑Darm‑Trakt erleichtern und die Nährstoffe schneller und in besser verwertbarer Form zur Verfügung stehen. Die flüssige Aufnahme von Mikronährstoffen, Mineralien und Vitaminen kann insbesondere bei älteren Menschen, bei Personen mit eingeschränkter Verdauung oder bei Menschen mit erhöhtem Bedarf (z. B. in Stressphasen oder bei intensiver körperlicher Belastung) Vorteile bringen.

Praktischer Nutzen:

  • Schnellere Verfügbarkeit im Blut.
  • Einfachere Dosierung und Kombination mehrerer Wirkstoffe.
  • Bessere Verträglichkeit bei empfindlichem Magen.

Diese Vorteile machen flüssige Präparate zu einer sinnvollen Ergänzung — nicht als Ersatz für eine ausgewogene Ernährung, sondern als gezielte Unterstützung, die sich gut in tägliche Routinen integrieren lässt und so zu gesundheitlichen Erfolgen durch tägliche Routinen beitragen kann.


Oxidativer Stress, freie Radikale und Antioxidantien

Prof. Döll erklärt prägnant, wie freie Radikale entstehen und warum eine Balance zwischen Radikalen und Antioxidantien essenziell ist. Freie Radikale sind nicht per se „böse“ — sie sind Teil physiologischer Prozesse wie der Zellatmung und der Immunantwort. Problematisch wird es, wenn äußere Belastungen (Umweltgifte, Strahlung, Medikamente) oder ein ungesunder Lebensstil zu einer Überproduktion führen. Diese Schieflage fördert chronische Erkrankungen.

Was hilft konkret?

  • Antioxidative Mikronährstoffe: Vitamin C, Vitamin E und sekundäre Pflanzenstoffe (z. B. Polyphenole aus Beeren) wirken als Radikalfänger.
  • Ernährung: Eine pflanzenbetonte Kost mit viel Obst, Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten liefert natürliche Antioxidantien.
  • Lebensstil: Rauchstopp, Stressreduktion und regelmäßige Bewegung reduzieren die Belastung.

Die Kombination aus antioxidativem Ernährungsstil und gezielten Supplementen — idealerweise in gut bioverfügbaren Formen — ist ein praktikabler Weg, um oxidativem Stress entgegenzuwirken.


Entzündungen: sichtbar, still und vermeidbar

Entzündungen sind ein zweischneidiges Schwert: akut nützlich, chronisch schädlich. Prof. Döll warnt vor den sogenannten stillen Entzündungen, die unbemerkt Gewebe schädigen und langfristig Krankheiten wie Atherosklerose, Diabetes oder Demenz fördern können. Ursachen sind oft Fehlernährung, Umweltgifte, Stress und Übergewicht.

Strategien gegen stille Entzündungen:

  • Antientzündliche Ernährung: Omega‑3‑Fettsäuren, Polyphenole, Ballaststoffe und eine Reduktion von Zucker und stark verarbeiteten Lebensmitteln.
  • Bewegung: Regelmäßige moderate Aktivität wirkt entzündungshemmend.
  • Entgiftung und Nierenfunktion: Unterstützende Maßnahmen wie ausreichende Flüssigkeitszufuhr und bestimmte Kräutertees (z. B. Brennnessel) können die Ausscheidung fördern.
  • Gezielte Mikronährstoffe: Vitamin D, Zink und bestimmte Pflanzenextrakte können entzündungsmodulierend wirken.


Epigenetik: Gesundheit aktiv gestalten

Ein zentrales, ermutigendes Ergebnis des Interviews ist die Betonung der Epigenetik: Gene sind nicht Schicksal. Prof. Döll verweist darauf, dass äußere Faktoren zu 80–90 % Einfluss auf die Genexpression haben. Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Umweltfaktoren „schalten“ Gene an oder aus.

Konsequenz für den Alltag: Wer seine Lebensweise bewusst gestaltet, beeinflusst langfristig sein Krankheitsrisiko. Das ist eine starke Botschaft: Prävention ist kein Zufall, sondern Ergebnis täglicher Entscheidungen.


Darm und Schlaf: die unterschätzten Säulen

Der Darm als Immunzentrum: Rund 80 % der Immunzellen sitzen im Darm — eine Tatsache, die Prof. Döll hervorhebt. Ein gesundes Mikrobiom fördert nicht nur die Abwehr, sondern beeinflusst auch Stimmung und Schlaf. Schlechter Schlaf wiederum schwächt die Immunabwehr.

Empfehlungen:

  • Darmfreundliche Ernährung: Ballaststoffe, fermentierte Lebensmittel und Prä‑/Probiotika.
  • Schlafhygiene: Kein Blaulicht vor dem Schlafen, kühles Schlafzimmer, Verzicht auf Alkohol am Abend.
  • Routinen: Regelmäßige Schlaf‑ und Essenszeiten stabilisieren den Biorhythmus.


Konkrete, tägliche Routinen für den Herbst

Prof. Döll gibt einfache, umsetzbare Tipps, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen und echte gesundheitliche Erfolge durch tägliche Routinen ermöglichen:

  • Morgens: Kurze Wechseldusche (kalt‑warm) zur Stärkung der Durchblutung; ein Glas Wasser oder ein flüssiges Mikronährstoffpräparat zur Unterstützung der Versorgung.
  • Tagsüber: Bewegung an der frischen Luft, möglichst in natürlichem Licht; ausgewogene Mahlzeiten mit viel Gemüse und Beeren.
  • Abends: Display‑Pause mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen; beruhigender Tee (z. B. Beerentee oder Brennnesseltee) statt Alkohol; kühles, ruhiges Schlafzimmer.
  • Supplementierung: Bei Bedarf gezielte Ergänzung mit Vitamin C + Zink oder polyphenolreichen Extrakten; hier kann die flüssige Aufnahme von Mikronährstoffen, Mineralien und Vitaminen die tägliche Anwendung erleichtern und die hohe Bioverfügbarkeit durch flüssige Aufnahme unterstützen.

Diese Routinen sind bewusst einfach gehalten, damit sie nachhaltig werden — denn nur regelmäßige, kleine Gewohnheiten führen zu langfristigen Verbesserungen.


Fazit: Wissenschaft trifft Alltag — nachhaltig und natürlich

Das Gespräch mit Prof. Dr. Michaela Döll verbindet wissenschaftliche Tiefe mit praktischer Umsetzbarkeit. Die Botschaft ist klar: Gesundheit ist kein Zufall, sondern das Ergebnis vieler kleiner Entscheidungen. Wer Schlaf, Darmgesundheit, Bewegung und Ernährung in den Fokus stellt und bei Bedarf gezielt Mikronährstoffe nutzt — idealerweise in gut verwertbaren, flüssigen Formen — schafft die Grundlage für mehr Widerstandskraft in Herbst und Winter. Hohe Bioverfügbarkeit durch flüssige Aufnahme und die flüssige Aufnahme von Mikronährstoffen, Mineralien und Vitaminen sind dabei keine Wunderlösung, aber ein sinnvolles Werkzeug, das sich nahtlos in gesundheitliche Erfolge durch tägliche Routinen einfügt.

Für Leserinnen und Leser von ESSENZA‑NATURAL heißt das: Kleine, wissenschaftlich begründete Schritte — konsequent täglich angewendet — bringen nachhaltige Vorteile. Prof. Dölls Empfehlungen sind ein Leitfaden für alle, die natürlich, effektiv und langfristig ihre Gesundheit stärken möchten.


Nachfolgend das gesamte Interview zwischen der Redaktion "gesund in Braunschweig" mit Frau Prof. Dr. Döll. Wir wünschen viel Spaß beim lesen:

Redaktions-Team: Hallo, liebe Frau Prof. Dr. Döll, hier an unserer Braunschweiger Uni lehren Sie seit 14 Jahren im Fachbereich Lebensmittelchemie, dabei sind die Ernährungsmedizin genauso wie die ganzheitliche und naturheilkundliche Medizin und die Gesundheitsvorsorge schon immer Ihre Schwerpunktthemen gewesen – in zahllosen Vorträgen, Seminaren und den über 15 Büchern, die Sie mittlerweile verfasst haben.

Frage Redaktions-Team: Was tun Sie selbst, um sich gesundheitlich für die nasse Herbstzeit und die kalten Wintertage zu wappnen?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Hier sind mir eine, nach Möglichkeit, ausgewogene Ernährung sowie vor allen Dingen ein guter und ausreichender Schlaf wichtig. Aber auch Kältereize wie z. B. kalt-warme Wechselduschen und viel Bewegung draußen, auch bei Wind und Wetter, können hilfreich sein, wenn es darum geht, Infekte abzuwehren.


Frage Redaktions-Team:
Unser Immunsystem ist auch nach Ihrer Einschätzung der Schlüssel, um gesund zu bleiben. Was ist das Wichtigste, was sollte ich mindestens zur Stärkung meines Immunsystems tun?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Ja, auch unser Immunsystem altert. Das ist richtig. Allerdings „altert“ auch unser Immunsystem – wir sprechen dann von „Immunoseneszenz“. In der Folge steigt das Risiko für Infektionen und immunrelevante Erkrankungen wie z. B. Krebs. Mit zunehmendem Alter ist somit die Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems besonders wichtig. Ich setze hier, neben einer immunstärkenden Lebensweise, auch auf verschiedene Supplemente wie z. B. Vitamin C, in Kombination mit Zink oder auch auf die Anwendung polyphenolreicher Beerenextrakte. Diese Mikronährstoffe bzw. sekundären Pflanzeninhaltsstoffe können, wie verschiedene wissenschaftliche Studien gezeigt haben, das körpereigene Abwehrsystem effizient unterstützen, ersetzen aber natürlich keinen gesunden Lebensstil. 


Frage Redaktions-Team:
Vitalität und Gesundheit, auch durch Sport und Fitnesstraining – dafür machen Sie sich genauso wie unser Magazin stark. Dabei haben Sie sich noch ausgiebig mit ganz besonderen kleinen Teilchen, den sogenannten „freien Radikalen“ beschäftigt. Welchen Schaden richten die in unserem Körper an und wie kann ich sie möglichst in die Schranken weisen?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Sie sprechen hier den oxidativen Stress an, der durch eine Dysbalance an freien Radikalen einerseits und Radikalfängern (Antioxidantien) andererseits definiert ist. Freie Radikale sind reaktive kleine Teilchen, die in unserem Körper bei einer Reihe physiologischer Prozesse, z. B. bei der Atmung und somit natürlich auch beim Sport, oder auch im Rahmen von entzündlichen Prozessen gebildet werden. Ein gewisses Maß an freien Radikalen wird somit für unsere Gesundheit positiv eingestuft. Durch Umweltgifte, Medikamente, Strahlung u. v. m. werden allerdings im Körper nicht selten zu viele dieser aggressiven kleinen Teilchen erzeugt und somit kann es zu einer „Schieflage“ an freien Radikalen und Antioxidantien kommen. Das kann radikalabhängige chronische Erkrankungen wie z. B. Herz-KreislaufErkrankungen, Krebs, rheumatische Erkrankungen und Augenerkrankungen begünstigen. Zu den antioxidativ wirksamen Schutzstoffen zählen z. b. die Vitamine C und E, aber auch viele sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe wie z. B. die bereits kurz erwähnten Polyphenole, die wir in Beeren- und Zitrusfrüchten, aber auch in Äpfeln und vielen Gemüsesorten finden.


Frage Redaktions-Team: „Gute Gene sind kein Zufall“ heißt eines Ihrer Bücher. Das klingt fast provokant. Meine Gene, meine DNA habe ich doch quasi unveränderbar mit der Geburt „geerbt“. Oder kann ich auf dieses Erbgut – und damit auf meine Gesundheit – doch positiven Einfluss nehmen?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Hier kommen wir auf das spannende Gebiet der Epigenetik zu sprechen. Darunter versteht man eine Art übergeordnete oder auch Zusatzgenetik. Im Endeffekt ist es nicht so entscheidend, welche Gene wir von unseren Eltern vererbt bekommen, sondern welche Gene „aktiv“ und welche „stumm“ geschaltet sind. Diese Genregulation entscheidet darüber, welche Eigenschaften wir haben und wie unser Krankheitsrisiko aussieht. Inzwischen weiß man, dass äußere Faktoren zu etwa 80 bis 90 % von Einfluss auf diese Genexpression sind. Das heißt unsere Nahrung, aber auch die Bewegung, das Körpergewicht, Gifte und Stress „dirigieren“ unsere Genaktivitäten. Insofern kann die Aussage „das habe ich von meinem Vater oder meiner Mutter geerbt“ deutlich relativiert werden. Jeder hat seine Gesundheit in großen Teilen selbst in der Hand.


Frage Redaktions-Team:
Mit einem besonderen Thema: Entzündungen haben Sie sich über Jahre intensiv beschäftigt. Als „Volkskrankheit“ und „heimlichen Killer“ haben Sie Entzündungen bezeichnet – ist da Thema wirklich so groß?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Ja, die Entzündungen spielen eine große Rolle im Bereich der Krankheitsentstehung. Auch sie sind maßgeblich mitbeteiligt an der Entstehung zahlreicher Erkrankungen wie z. B. der Atherosklerose, Gelenkerkrankungen, Diabetes mellitus oder auch Nervenkrankheiten (Demenz u. a.).


Frage Redaktions-Team:
„Stille Entzündungen“ – das hört sich nicht gut an. Aber wir können etwas dagegen tun, oder?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: »Stille Entzündungen sind kleine Brandherde, die viel Schaden in unserem Körper anrichten können.« Normalerweise ist die körpereigene Entzündungsreaktion Teil eines Heilungsprozesses, z. B. im Rahmen eines Wundverschlusses bei Verletzungen der Haut), und insofern auch erst einmal positiv zu bewerten. Das wäre dann die akute (sichtbare) Entzündungsreaktion, die man durch Rötungen oder Schwellungen des betroffenen Areals beobachten kann und meist auch mit Schmerzen verbunden ist. Als problematisch sind aber die nicht sichtbaren (niedrigschwelligen, stillen) Entzündungen einzustufen, die quasi wie kleine „Brandherde“ in unserem Körper wirken und Zellen und Gewebe schädigen und damit Krankheiten begünstigen können. Sie laufen unbemerkt ab und werden u. a. durch eine Fehlernährung, Rauchen und Gifte sowie Stress und Übergewicht begünstigt.


Frage Redaktions-Team:
Zwei Themen sind gerade in den letzten Jahren für unsere allgemeine Gesundheit, unsere Immunkraft als immer bedeutender erkannt worden: unser Darm und unser Schlaf. Zum Thema Darmgesundheit haben Sie schon vor zehn Jahren ein beachtetes Buch geschrieben. Was können Sie, leider in wenigen Worten, sorry, unseren Lesern und Leserinnen dazu mitgeben?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: »Etwa 80 % unserer Immunzellen befinden sich im Darm.« Der Darm wurde in den vergangenen Jahrzehnten in seiner Bedeutung für unsere Gesundheit sicherlich unterschätzt. Er ist (wie wir heute wissen) weit mehr als nur ein „Verdauungsrohr“. So sitzen etwa 80 % unserer Immunzellen im Darm und der Darm besitzt auch ein eigenes Nervensystem, welches auch Nervenbotenstoffe wie z. B. das Glückshormon Serotonin bildet. Insgesamt gehen vom Darm mehr Informationen zum Gehirn als umgekehrt. Insofern ist der Darm ein wichtiges Zentrum für unsere Stimmung, unser Wohlbefinden und damit auch für den Schlaf.


Frage Redaktions-Team:
Das fehlender Schlaf krank macht, können wir alle nachvollziehen. Und gerade die Älteren unter uns leiden häufig unter Schlafstörungen. Mittlerweile gibt es so viele Empfehlungen dagegen, von Baldrian über Melatonin bis zur Passionsblume, dass man leicht den Überblick verliert. Was empfehlen Sie? Liegt schlechter Schlaf vielleicht auch an einem „schlechten“ Lebensstil?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Für einen gesunden Nachtschlaf ist vor allem erst einmal die Schlafhygiene von Bedeutung – hier wird Vieles falsch gemacht. So sollte man beispielsweise nicht mehr spät an den Displays (Mobiles Telefon, TV, PC etc.) arbeiten, denn das dort vorhandene Blaulicht stört die Bildung von Melatonin (Schlafhormon), welches uns in den Schlaf bringt. Zu spätes und vor allem zu schweres Essen sollte man ebenfalls vermeiden, denn die Verdauungsorgane sind dann nicht mehr besonders aktiv. Das Schlafzimmer sollte, nach Möglichkeit, kühl sein (Temperaturen zwischen 18 und 21 Grad sind ideal) und nicht zu viele Außengeräusche zulassen. Auch Alkohol am Abend ist nicht empfehlenswert, da er die physiologische Schlafarchitektur stören kann.


Frage Redaktions-Team:
Sie sind als sehr produktive Buchautorin bekannt, 15 Bücher haben Sie mittlerweile zu den unterschiedlichsten Gesundheitsthemen verfasst. Was können, was dürfen wir als nächstes von Ihnen erwarten?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Ich werde mich erneut dem Thema „Frauengesundheit“ zuwenden und hierzu wird ein neues Buch erscheinen. Aber auch das Thema „Entgiftung“ erscheint mir zunehmend wichtiger, auch hierzu gibt es bereits „Absichtserklärungen“ mit Verlagen.


Frage Redaktions-Team:
Liebe Frau Prof. Döll, ganz herzlichen Dank für Ihre Zeit und die wertvollen Informationen und Tipps – was ist eigentlich Ihr Lieblingsgetränk im Herbst und Winter?

Antwort Frau Prof. Dr. Döll: Das ist völlig unspektakulär: Tee, Tee, Tee (ungesüßt) – in allen Varianten. Am liebsten trinke ich Früchte-, vor allem Beerentee, aber auch Brennnesseltee, der die Nierenaktivität unterstützt und damit die Ausleitung von Giften begünstigt, kommt bei mir zum Einsatz.



Quellenverzeichnis

  1. Interview Gesund in Braunschweig (Redaktion) — Gespräch mit Prof. Dr. Michaela Döll: Der Herbst fordert unseren Organismus: kürzere Tage, kühlere Temperaturen, mehr Infektdruck.


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